Das Mond-Ei

»Das Mond-Ei«
Junges Schauspielhaus: Theater für Zweijährige
Für Kinder ab zwei Jahren. Selbst die Kleinsten schwärmen für Theater.


Ensembleproduktion für Menschen ab 2 Jahren.
Die Kleinsten werden von den Schauspielern begrüßt, machen es sich bequem, es wird dunkler, sie erleben zum ersten Mal: das Theater. Es wird dunkler, der Mond geht auf. Einer kann nicht schlafen und hat noch Durst, doch ein Glas Wasser reicht nicht und so bekommt er viele, bis er genug hat, um darauf zu musizieren. Wasser kann auch fließen, kann Schatten machen und sich verwandeln. So beginnt die Geschichte über den Mond, über den Zauber des Anfangs und das Ei als Ursprung aller Dinge und Verwandlungen. Zum ersten Mal wendet sich das Junge Schauspielhaus mit einer Inszenierung an die Allerkleinsten: Mit einem liebevollen, poetischen, verspielten, verrückten Theaterstück voller Bilder, Assoziationen und Überraschungen.


6. Mai 2007
Von Marion Troja / WZ-online


Düsseldorf. Das Experiment ist geglückt. Theater für Zweijährige, das ist in Deutschland eine wenig erprobte Form. Das Junge Schauspielhaus brachte mit der Uraufführung von »Das Mond-Ei« (Inszenierung: Evelyn Arndt, Kirstin Hess, Birgit Schöne) den Beweis: Auch die Kleinsten berührt das poetisch-sinnliche Spiel auf der Bühne.
 
Mit glühenden Wangen und in beschützende Arme gekuschelt folgen sie den Schauspielern (Laina Schwarz, Bastian Sierich), die mit Staunen ein Tuch lüften: »Da«, »Ei« – diese Laute kennt jeder, vergnügtes Gekreische.
 
Auf einer Papierwand erscheinen ein gelber und ein weißer Lichtkegel und vereinen sich zum Spiegelei. „Sonnenfinsternis“, ruft einer. Das Ratespiel beginnt: Federn, Schmetterlinge, Blumen, Fische – jedes Objekt, das die Welterkunder ans Licht befördern, kommentieren die Kinder. Sie erkennen »Nemo« und die Klänge von »Der Mond ist aufgegangen«.
 
Nur der Wind, der ihnen mit dem türkisen Tuch ins Gesicht weht, erschreckt die Kleinsten. Raus wollen sie, sofort. Nach dem Stück schauen auch sie sich die Bühne genau an. Eine halbe Stunde lang gehörte dieser Raum allein den Schauspielern – eine Theaterregel, die ihnen offenbar niemand sagen musste.


mehr unter
http://www.junges-schauspielhaus.de/

Presseseite